Wie wählt man die richtigen Werkzeuge (Stempel und Matrizen) für eine Abkantpresse aus?

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Die Werkzeuge der Abkantpresse sind in zwei Teile unterteilt.

Die oben auf dem Stößel installierten Werkzeuge werden als Stempel bezeichnet, die unten auf der Werkbank befindlichen Werkzeuge als Matrizen.

Die beiden Teile arbeiten zusammen an der Metallplatte, um die Biegung des Werkstücks zu vollenden.

Der Vorgang, bei dem der Stempel der Abkantpresse eine Kraft auf die Metallplatte auf der Matrize ausübt, ist der Biegevorgang.

Die obere Matrize presst die Metallplatte durch verschiedene Energiequellen, die den Stempel antreiben.

Zu den Antriebsquellen gehören mechanische, hydraulische und Servomotoren.

Normen für Abkantpressen-Werkzeuge

Es gibt verschiedene Arten von Stempeln und Matrizen.

Die Genauigkeit und Effizienz des Biegens kann nur durch die Auswahl der richtigen Stempel und Matrizen für das Biegen verbessert werden.

Die Werkzeuge in Standardgröße sind leichter zu ersetzen. Denn die Konstruktion von Werkzeugteilen mit Standardabmessungen ist einheitlich.

Auf diese Weise müssen beim Austausch von Stempeln und Matrizen nicht zu viele Einstellungen vorgenommen werden. Diese Werkzeuge bleiben in der gleichen Position und können bequem ausgetauscht werden.

Die oberen Teile des Stößels der Abkantpresse benötigen eine Spannvorrichtung zur Befestigung der Stempel.

Die Klemmung kann die Stempel in der gewünschten Position fixieren. Die Stempel biegen die Metallplatte durch die Bewegung des Stößels.

Die Segmentierung der Matrize kann den Biegeprozess von Werkstücken unterschiedlicher Größe erleichtern. Werkzeuge für Abkantpressen erfordern eine sehr hohe Genauigkeit.

Insbesondere die Genauigkeit der Stempelspitze und der Matrizenschultern. Denn diese Teile kommen beim Biegen direkt mit dem Blech in Berührung.

Darüber hinaus können die Stempel und Matrizen mit hoher Präzision die Anpassungen bei der Installation reduzieren.

Biegen mit der Abkantpresse

Arten von Stempeln und Matrizen

Zu den Abkantwerkzeugen gehören V-Werkzeug, U-Werkzeug und Z-Werkzeug, wobei das V-Werkzeug am häufigsten verwendet wird. Die Mindestlänge der Flansche muss mindestens das Vierfache der Materialdicke betragen.

Andernfalls kann der genaue Biegewinkel nicht erreicht werden. V-Matrizensätze mit unterschiedlichen Öffnungsbreiten passen zu den entsprechenden Stempeln.

Auf diese Weise wird die Abkantpresse können in verschiedenen Winkeln und aus verschiedenen Materialien gebogen werden.

Abkantstempel werden hauptsächlich in drei Typen eingeteilt: gerade Stempel, Schwanenhalsstempel und Spitzstempel.

Abkantpressenstempel

Die Matrize der Abkantpresse kann in Einzel-V-Matrize, Doppel-V-Matrize und Multi-V-Matrize unterteilt werden.

Abkantpressenwerkzeuge

Überlegungen zur Werkzeugauswahl

Material biegen

Zunächst ist die Art des Metalls, das Sie biegen wollen, ein wichtiger Faktor.

Die Dicke des Metalls bestimmt die Matrizenöffnung, den Biegeradius und den Biegewinkel.

Einige Stähle haben zum Beispiel eine höhere Festigkeit und Widerstandsfähigkeit als andere Stähle.

Dieser Widerstand ist die Zugfestigkeit (UTS) des Metalls. Die Zugfestigkeit von Metallen ist unterschiedlich, was unterschiedlich starke Formen erfordert.

Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass die Länge der Metallplatte bestimmt, wie viele Werkzeuge benötigt werden.

Ter V Öffnung und Radius des Materials

Beim Biegen von Blechen gibt es bei gleicher Dicke und gleichem Metalltyp nicht nur eine V-Matrizengröße.

Das Blech wird beim Biegen nicht verloren gehen. Wenn der Innenradius kleiner als die Blechdicke ist, wird das Blech gedehnt, was zu einer Verformung des Werkstücks führt. Ein Radius, der größer ist als die Dicke des Blechs, führt hingegen nicht zu einer Verformung.

Bei der Auswahl der perfekten V-Matrizenöffnung sollten wir nicht nur eine Verformung des Radius vermeiden, sondern auch einen kleineren Radius wählen.

Die Regel der 8

Für die V-Öffnung von Abkantwerkzeugen gibt es eine Faustregel: die 8er-Regel.

Die 8er-Regel basiert auf kaltgewalztem Stahl mit einer Zugfestigkeit von 60000 PSI. Sie besagt, dass die V-Öffnungsmatrize das Achtfache der Dicke des Biegematerials betragen muss.

Für die meisten Biegeverfahren gilt die 8er-Regel. Innerhalb des angegebenen Tonnagebereichs kann ein Innenradius hergestellt werden, der in etwa der Dicke des Materials entspricht.

Dies ist jedoch kein perfektes Gesetz, da der Faktor mit der Veränderung der Materialdicke zu- oder abnimmt.

Infolgedessen beträgt die Breite einiger V-Matrizenöffnungen das 6-, 10- oder sogar 12-fache der Dicke des Materials.

Die dickere Platte ist in der Regel 10-mal. Denn dickere Platten neigen dazu, etwas Duktilität zu verlieren.

Daher verwenden wir eine größere V-Öffnung, um die Kraft auf eine größere Fläche zu verteilen und Risse im Blech zu vermeiden. Bevor Sie die Matrizen für die Abkantpresse festlegen, bestimmen Sie zunächst das dickste und das dünnste zu biegende Blech.

Verwenden Sie die 8er-Regel, um die richtige Größe der V-Formen zu bestimmen.

Wählen Sie die kleinste V-Matrize und verdoppeln Sie deren Größe, um die nächste V-Matrize zu bestimmen, bis die maximale Form erreicht ist. Wenn keine genaue Übereinstimmung gefunden werden kann, sollten die Abmessungen auf die nächste verfügbare Form gerundet werden.

Die V-Öffnung beeinflusst den Radius des Biegematerials.

Bei den meisten Biegematerialien ist es ideal, wenn der Innenradius gleich 1 Dicke ist. Wenn der Innenradius kleiner als 1 Dicke ist, bedeutet dies, dass das vom Radius abgezogene Material verschwindet.

Wenn der Innenradius bei der Blechbiegung weniger als 1 Dicke beträgt, kann man sehen, wie die "Seitenwölbung" bei der Biegung entsteht.

V-Öffnung von Abkantwerkzeugen

Je größer die Öffnung der V-Matrize, desto größer der Radius der Metallplatte.

Der Radius wird jedoch auch von der Zugfestigkeit des Materials beeinflusst.

Bei einer gegebenen V-Matrizenöffnung gilt: Je stärker das Material, desto größer der Radius.

Bei Baustahl beträgt der Biegeradius (R) in der Regel 1/8 der V-Matrizenöffnung, woraus sich die folgende Formel ergibt: R=V/8

Diese Regel ist für verschiedene Metallarten unterschiedlich.

Mindestlänge des Flansches oder Fußes

Achten Sie bei der Auswahl von V-förmigen Werkzeugen auf die für das Werkstück erforderliche Flanschlänge oder den Schenkel.

Beim Biegen muss das Blech immer in direktem Kontakt mit der Schulter der Matrize sein.

Eine geringere als die angegebene Flanschlänge wird in die V-förmige Öffnung fallen.

Wenn dies der Fall ist, wird das Biegeergebnis ungenau sein.

Je größer die V-förmige Öffnung ist, desto größer muss der Mindestflansch oder -schenkel auf der Metallplatte sein.

Der durch die V-Matrize gebildete Mindestflansch beträgt etwa 70% der Öffnung der Standard-V-Matrize.

Die spitzwinklige Matrize kann 110% oder mehr der V-Matrizenöffnung erreichen.

Bevor die Mindestflanschlänge bestimmt wird, sollte das Blech auf die Matrize gelegt werden.

Auf diese Weise ist der Materialkontakt an der Matrizenschulter gleich 20% der V-Matrizenöffnung.

Mindestlänge des Flansches oder Fußes

Die richtige Auswahl der Werkzeuge und der richtige Materialeinsatz können die Genauigkeit beim Biegen von Werkstücken verbessern.

Sie beeinflussen den Biegewinkel, den Innenradius, die Mindestflanschlänge und das Aussehen des gesamten Werkstücks.

Die Verwendung des richtigen Werkzeugs kann die Effizienz des Biegens verbessern, die Kosten senken, Profilverformungen verhindern und die Sicherheit der Bediener von Abkantpressen schützen.

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